Hubsi Kramar (A)
Der lebende Adventskalender oder: Die letzte Konsequenz des Konsums ist der Kannibalismus



Adventprojekt
 
„Sie betreten den Raum des Ereignisses: Vor ihnen erhebt sich ein überdimensionaler Adventskalender, 4 x 6 Meter, mit 24 Türchen, hinter denen sich kurze Geschichten zum Thema Advent von KünstlerInnen verschiedenster Kunstsparten verbergen. Eine Pilgerreise, in der Freude wie Schmerz, Sehnsüchte und Visionen passieren. ADVENT, ADVENT - DAS GESCHÄFT, ES RENNT! Das Geschenkpapier aus Sehnsucht, Friede und Liebe lügt sich um das grausame Packerl: ‚Juchheissassa, juchheissasa, wir tanzen ums goldene Kalb trara.’ Die verzerrten Stihihille Nacht-Gruseleien im grellen Licht erbarmungsloser Reklame-Girlanden. Dieses vampiristische Getue hat einen Namen: Und die letzte Konsequenz des Konsums ist der Kannibalismus. Frohe Weihnachten! Oder schaffen wir es wirklich zu lieben? Manege frei für den Lebenden Adventkalender.“ (Hubsi Kramar) Am 06. Dezember wird im Anschluss an das Öffnen der Kalender-Türchen bei Musik, Kerzenschein und einer feurigen KRAMBAMBULI-Ausschank gemeinsam Advent gefeiert. Alles Gute! Ein Umgang. Am 05. Dezember, 17.30h ist das Tanzquartier Wien / Halle G mit einem Ausschnitt des Projekts von Hubsi Kramar eine der 11 Stationen der kulturellen Adventswanderung im 7. Bezirk. Die Wanderung startet um 17.00h im Zoom Kindermuseum. Im Halbstundentakt folgen dann das Tanzquartier Wien, Architekturzentrum Wien, mica, Orpheus Trust, Klangforum Wien, Sieben*stern, Projekttheater, Tanzatelier Wien, Medienwerkstatt und das Literaturhaus (Abschlussfest).
 
06.12.2002    20.30 Halle G   
07.12.2002    20.30 Halle G