Robert Steijn (NL)
Dramaturgie-Seminar Teil 2: Dramaturgie Coaching



29. November - 3. Dezember
Informationsgespräch:  Mo, 9.30-10.30 Uhr
Zeitraster:                   Mo, 11.00-14.00 Uhr
                                  Di-Fr, 10.00-13.30 Uhr
                                  Mo-Fr, 15.00-18.30 Uhr
 

ChoreografInnen können Robert Steijn zu sich ins Probestudio einladen oder, falls zu dem Zeitpunkt keine Proben stattfinden, anhand von Videos oder formulierten Texten Gespräche mit ihm führen. Am Montag findet für alle ein Informationsgespräch statt.
Anmeldungen bitte bis spätestens zwei Wochen vor Workshopbeginn bei Katrin Roschangar:
E-Mail: k.roschangar@tqw.at
Tel.: 01-581 35 91-50

Dramaturgische Ratschläge sind nicht mehr und nicht weniger, als mit einer Person in Dialog zu treten und Dinge zu hinterfragen, die man während der Probenarbeit sieht. Der Dramaturg versucht sich zu erinnern, was ihm der Choreograf über seine ersten Intentionen erzählt hat, und analysiert, welche Gefühle das Gesehene im Vergleich zu dem hervorruft, was vorher besprochen wurde. "Je länger ich arbeite, desto mehr möchte ich mich auf folgende Fragen fokussieren: Wie kommuniziert Tanz mit dem Publikum? Was kommuniziert er? Und was haben PerformerInnen und ChoreografInnen sich selber und dem Publikum zu bieten?" (Robert Steijn).

Robert Steijn (1958), Dramaturg, Performance-Künstler und Schriftsteller, studierte slawische Sprachen und Tanz- und Theaterwissenschaft in Utrecht/NL. Er begann seine Laufbahn als Tanzkritiker bei "Het Utrechts Nieuwsblad" und war Chefredakteur der niederländischen Theaterzeitschrift "Toneel Theatraal". Von 1992-99 arbeitete er als Kurator und Dramaturg bei NEStheatres, zwei kleinen Theaterfestivals in Amsterdam. Weiters arbeitete er als Dramaturg für Choreografinnen wie Connie Heggen, Desiree Delauney und Katrine Brown. Er übersetzte für die niederländische Bühne einige Stücke von Tschechow, performte mit der Ambient-Theater-Kompanie Love & Orgasm Amsterdam und schuf Performance-Installationen wie z.B. die Installationstrilogie für das Festival a/d Werf mit Gefangenen, älteren Personen und Benutzern von Stadtparks (1992-98). Er machte Performances mit Jacquine van Elsberg und
coorganisierte mehrere Improvisationsfestivals mit Katie Duck. Er arbeitete bei The WaagSociety für alte und neue Medien und begann zusammen mit Sher Doruff eine Laboreinheit genannt Sensing Presence. Im Moment organisiert er Life-Theater-Rituale zusammen mit Lidy-Six, wie "The Tower of Babel" (Amsterdam, Wien, Horn, Frankfurt, Maastricht). Seine letzte Solo-Performance heißt "Facing the
invisible", ein Solo mit Real Time Manipulation (Barcelona, Bergen/Norwegen, Amsterdam). In Zusammenarbeit mit Frans Poelstra entstand "Frans Poelstra, sein Dramaturg und Bach", was bei ImPulsTanz 2004 Premiere hatte.

 
29.11.2004    09:30 Studios
30.11.2004    10:00 Studios
01.12.2004    10:00 Studios
02.12.2004    10:00 Studios
03.12.2004    10:00 Studios