OPEN LAB
COLLAGE [P]OSTMODERN



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Mit Sabine Bitter (A), Claudia Bosse (D/A), Iona Ciobanu (RO), Iosif Kiraly (RO), Eduard Gabia (RO), Mihai Mihalcea (RO), Oleg Soulimenko (A), Klaus Ronneberger (D), Helmut Weber (A) Gäste: Anette Baldauf (A), Marina Grzinic (SLO/A), Michael Hofstätter/PAUHOF (A), Horia Marinescu (RO/A)  Moderation: Elke Krasny (A)

 

Sabine Bitter und Helmut Weber initiierten mit dem Projekt Collage Bucharest, Postmodernism or the Paris of the East eine Auseinandersetzung mit urbanen Transformationsprozessen im postsozialistischen Bukarest vor dem Hintergrund ihrer Arbeiten zu Formen und Bedingungen der Herstellung von Stadt. Kapitalisierung, Privatisierung und Gentrifizierungsprozesse (Veränderung innenstadtnaher Wohngebiete) fördern nicht nur ungleiche Wohn-, Lebens- und Arbeitsbedingungen für die Bevölkerung, sie wirken auch auf kulturelle Praktiken wie Architektur, Urbanismus, Performance und Bildproduktion ein. Die Fragestellungen von Bukarest werden in Wien aufgenommen und auch im Sinne der Performativität erweitert.
Diskutiert wird die Frage ob sich Raumproduktion durch ästhetische Setzungen wie ‚Postmoderne’ oder ‚Moderne’ von Politik abkoppeln lässt bzw. wie sich Politisches und Soziales wieder mit Raum und den Bedingungen seiner Herstellung verknüpfen lassen. Verhandelt wird die Agitationsfähigkeit von ästhetischen Praktiken wie Tanz, Theater, Performance und Bildender Kunst und deren Potential in den Neuordnungen der Verhältnisse von Politik, Macht und Raum. Positionen aus Soziologie und Architektur begleiten den Forschungsprozess.
 
Die Bukarestphase des Projekts wurde gefördert von Bundeskanzleramt:Kunst und Erste Bank.  

 
29.10.2005    18.00h Studios